Aufdringliche Werbung – was nervt und was wirkt?

Werbung ist heute fast überall zu finden. Vor allem im Internet gibt es viele Formen von aufdringlicher Werbung, die die Nutzer in erster Linie nervt. Oft ist die Linie zwischen kreativem Chaos, das für großes Aufsehen und im Idealfall eine virale Kampagne sorgt, und aggressiver Werbung, die die Nutzer eher verschreckt, sehr dünn. Besonders junge Nutzer, die Werbetreibende vor allem ansprechen wollen, lassen sich durch aufdringliche Werbung schnell abschrecken. Umgekehrt ist diese Gruppe jedoch eher bereit, Werbebotschaften zu akzeptieren, da Nutzer unter 35 Jahren im Schnitt deutlich häufiger spontane Käufe im Internet vornehmen als ältere Nutzer. Wenn Werbung sich wiederholt, kann das also sehr positive Auswirkungen haben, Anzeigen können aber auch schnell ihre Wirkung verlieren oder die Empfänger sogar komplett verschrecken. In der Folge werden dann bestimmte Onlineshops gemieden oder Anzeigen komplett blockiert, um sie auf keinen Fall mehr sehen zu müssen. Beide Varianten sind für Unternehmen nicht besonders positiv.

Aufdringliche Werbung – was nervt und was wirkt?

Gute Beispiele in der Glücksspielbranche

Glücksspiele im Internet sind in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Zugleich ist der Markt allerdings hart umkämpft, da es zahlreiche Betreiber von Online Casinos gibt und in fast allen Bundesländern bekannte und große Casinos.  Immer wieder kommen zudem neue Portale auf den Markt. Das führt dazu, dass die verschiedenen Portale für Glücksspiele im Internet mit ganz unterschiedlichen Methoden auf sich aufmerksam machen müssen. Dazu zählen unter anderem hohe Boni für neue Kunden, für die zum Teil nicht einmal eine eigene Einzahlung nötig ist. Bei einem Online Casino Echtgeld Test wird man allerdings schnell merken, dass es zwischen den einzelnen Portalen große Unterschiede gibt. Das gilt sowohl bei den Boni und bei anderen Aktionen als auch im Kundenservice, bei den Zahlungsmethoden oder der Auswahl der Spiele. Die Transparenz wird ebenfalls nicht bei allen Betreibern in den Vordergrund gestellt, Kunden fragen sich daher in vielen Fällen, wie die Bedingungen für einen Bonus lauten oder wo ein Online Casino seine Lizenz erhalten hat.

Werbung nervt viele Nutzer

Ganz allgemein sind viele Internetnutzer von den meisten Werbeformen im Internet schon heute genervt. Im Jahr 2017 hat zum Beispiel eine repräsentative Umfrage von Yougov ergeben, dass für 69 Prozent der Befragten aufdringliche Werbung der größte Nachteil beim Surfen im Internet ist. Pop-ups in aller Form folgen knapp dahinter mit 64 Prozent. Diese werden zwar ebenfalls oft für Werbung verwendet, können aber auch andere Informationen enthalten. Bei solchen Zahlen ist es wenig verwunderlich, dass viele Deutsche sich vor Werbung im Internet komplett schützen wollen. Mehr als 40 Prozent der Internetnutzer und sogar die Hälfte aller Männer verwendet Adblocker, die allerdings durchaus für das eine oder andere Angebot deaktiviert werden. Das ist zum Beispiel bei Onlineshops der Fall, aber auch bei journalistischen Angeboten im Internet. Langfristig ist es also für die Betreiber von Onlineshops wichtig, möglichst viele Produkte im Angebot zu haben, die für die Kunden unverzichtbar sind.

Grenze schwer zu finden

Aus der Sicht von Werbeagenturen ist es nicht ganz leicht, die richtige Grenze zu finden. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, um im Internet für Produkte oder Dienstleistungen zu werben, diese sollten jedoch nicht unbedingt ausgereizt werden. Stattdessen ist es wichtig, im Rahmen von laufenden Kampagnen darauf zu achten, ob Nutzer wirklich angesprochen werden oder ob diese die Inhalte sogar selber über soziale Netzwerke oder ihre eigenen Blogs teilen. Wenn man hingegen feststellt, dass eine Kampagne absolut nicht läuft, ist es besser, diese vorzeitig zu beenden und die Fehler zu analysieren statt mit einem hohen Budget für eine noch stärkere negative Wirkung zu sorgen. In der Praxis lässt sich das mit den vielen Analyse- und Statistiktools, die im Internet genutzt werden können, zum Glück relativ einfach umsetzen.

Bildquelle: pixabay.com

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