Urlaub auf dem Hausboot – die besten Tipps

Urlaub auf dem Wasser ist schon lange nicht mehr nur ein Trend, sondern eine extrem beliebte Form, um im Urlaub Freizeit, Erlebnis und Familie miteinander zu verbinden. Der Bootsurlaub beziehungsweise der Urlaub auf dem Hausboot ist deshalb etwas, dass gut vorbereitet werden muss, damit am Ende wirklich alle die schönste Zeit des Jahres genießen können.

Die Urlaubsregion aussuchen

Urlaub auf dem Wasser ist in vielen Teilen Europas möglich. In Deutschland sind es vor allen Dingen die Mecklenburgische Seenplatte und Brandenburg, die sehr beliebt sind. Aber auch in Frankreich, Irland, Holland sowie Polen ist der Urlaub mit dem Hausboot möglich. Es gilt deshalb zuerst, die richtige Urlaubsregion ausfindig zu machen, die bereist werden soll.

ein Hausboot liegt auf dem Wasser
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Unser Tipp: Es lohnt sich, über die einzelnen Urlaubsregionen im Vorfeld ein paar Informationen einzuholen, um zum Beispiel auch Ausflüge planen und die Wasserstraßen kennenlernen zu können. Hier sollte die gesamte Crew einbezogen werden, damit alle den Urlaub genießen können.

Die Crew zusammenstellen und das Boot aussuchen

Bootsurlaub bedeutet, dass man Urlaub mit der Familie oder mit Freunden macht. In der Regel ist die Crew deshalb entsprechend groß und muss im Vorfeld gut zusammengestellt werden. Je nach Größe der Crew wird die Größe des Bootes ausgewählt. Hier geht es vor allen Dingen darum, für jeden ein Bett zur Verfügung steht. Die Betten sind auf unterschiedliche Kabinen aufgeteilt, um einen Rückzugsort zu bieten.

Ebenso sollten bereits im Vorfeld die Aufgaben der Crew verteilt werden, damit jeder genau weiß, was er an Bord zu tun hat und es nicht zu Unstimmigkeiten kommt.

Bootsfahren ist eine besondere Herausforderung

Viele Skipper stellen es sich relativ einfach vor, ein großes Boot von 10 bis 15 m Länge zu manövrieren. Doch Boot fahren darf nicht mit dem Autofahren verglichen werden. Ein Boot auf dem Wasser bewegt sich anders als ein Auto. Deshalb lohnt es, das Bootfahren entweder im Vorfeld zu erlernen und einen Bootsführerschein zu machen oder beim Vercharterer den Charterschein zu Beginn der Urlaubsreise zu machen.

Hierbei muss berücksichtigt werden, dass für den Charterschein Zeit eingeplant werden muss und das zusätzliche Kosten entstehen. Zudem gilt der Schein immer nur für die Urlaubswoche und die Region und kann darüber hinaus nicht verlängert werden. Der Bootsführerschein Binnen gilt in Gegensatz dazu weltweit und unbegrenzt in der Zeit.Unbegrenzt in der Zeit.

Koffer richtig packen

Bootsurlaub ist nicht mit einem Urlaub in einem Hotel, in einer Ferienanlage oder in einem Ferienhaus zu vergleichen. Deshalb muss der Koffer für den Urlaub richtig gepackt werden.

Zum einen ist es empfehlenswert, nicht auf den klassischen Koffer, sondern auf Reisetaschen und andere Utensilien zu setzen, die sich leicht verstauen lassen. Denn für einen Koffer an Bord ist wenig Platz. Außerdem benötigt man auf jeden Fall einen Sonnenschutz, einen Regenschutz, einen Hitzeschutz und einen Kälteschutz. Ebenso Verpflegung und Getränke.

Unser Tipp: Auf dem Boot gibt es einen Frischwassertank, der zwar mit in der Regel mit Trinkwasser befüllt wird, aber nicht zum Kaffee kochen oder generellen Kochen genutzt werden sollte. Deshalb lohnt es, in Kanister zu investieren, mit denen in den Marinas frisches Wasser zum Kaffee kochen, zum Kochen und für ähnliche Dinge geholt werden kann.

Am Ende ist es immer sinnvoll, rechtzeitig mit der Planung für den Bootsurlaub zu beginnen. Der erste Bootsurlaub ist immer besonders aufregend. Und wahrscheinlich werden auch einige Dinge vergessen, die in der Planung nicht berücksichtigt wurden. Aber meist ist der erste Bootsurlaub nicht der letzte Bootsurlaub. Und in den Jahren danach läuft dann bezüglich der Planung alles deutlich besser.

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