Warum der Bitcoin auch 2021 noch rentabel ist

Es ist erst wenige Wochen her und der Schock sitzt sicherlich noch tief, bei vielen Anleger*innen. Der letzte extreme Kursverfall des Bitcoin hat Vielerorts für Unsicherheit bezüglich der Anlagen gersorgt. Auch viele kleinere Investor*innen sind aus dem markt verschwunden und das ist im Prinzip auch garnicht so schlecht. Der Traum vom schnellen Geld hat schon viele Menschen dazu bewegt ihr Geld in Bitcoin zu investieren und für Einige Anleger*innen ist dieser Wunschtraum durchaus auch aufgegangen. Doch hat man schnell sehen können das mit sinkenden Preisen auch das Vertrauen in die Anlageform Bitcoin sehr schnell gesunken ist. Das hat dazu geführt das viele Menschen versucht haben ihr Geld in Sicherheit zu bringen, in einer Zeit in der Unsicherheit, nicht zuletzt durch die Pandemie, groß ist.

Warum der Bitcoin auch 2021 noch rentabel ist

Was bedeutet das aber für den Bitcoin, der nun mehr unter Druck steht als Jemals zuvor. War doch der permanente Kursanstieg das Zeichen für alle Anleger*innen das der Bitcoin genau die richtige Anlageform war. Es bedeutet im Prinzip eigentlich genau garnichts. In der Jahresbilanz steht der Bitcoin mit 20% im Plus und das Jahr ist erst zur hälfte herum. Setzt sich der Trend fort haben wir am Jahresende ein Plus von 40% im Vergleich zu ende 2020, das bedeutet das immernoch eine Menge Geld gewonnen worden ist und das zurecht.

Die digitale Anlageform Bitcoin ist nicht ohne Grund mit einer enormen Marktkapitalisierung versehen und wurde auch nicht ohne Grund bereits mehrfach einem halving unterzogen. Immernoch schießen Bitcoin Trading Apps und Handelsplattformen aus dem Boden als wäre der Hype niemals eingebrochen. Alt eingesessene und zuverlässige Handelspartner wie die BitQT app profitieren ebenfalls von diesem Trend der ungebrochen anhält. Die Marktkapitalisierung des Bitcoin hat derweil, laut Coinmarketcap ein wenig gelitten, das ist allerdings auf den drastischen Kursabfall zurückzuführen, der nach dem Jahreshöchststand schnell folgte. Das hat aber lediglich etwas an der Summe der Marktkapitalisierung geändert und an der Verteilung, denn große Anleger*innen haben den Tiefststand genutzt um ihre Portfolios massiv ausfzustocken.

Die Einfache Frage ist nun ob der Bitcoinmarkt auch für kleinere, private Anleger*innen immernoch attraktiv ist und die Antwort ist auch hier definitiv ja. Das Halbjahresplus von 20% ist eine gute Gewinnspanne du der Bitcoin ist immernoch volatil genug um auch im kurzfristigeren Handel, entsprechende Einsätze vorausgesetzt, gute Gewinne zu erzielen. Natürlich sind die schnellen und hohen Schwankungen im Bitcoin Kurs und die unbeständigen Rahmenbedingungen durch Konkurrenzprodukte und Regierungen immernoch ein Risiko das Jeder selbst abschätzen muss, aber grundsätzlich passiert hier auch selten etwas aus heiterem Himmel.

Eine berechtigte Frage ist natürlich wie es sich mit der Umweltbilanz des Bitcoin verhält. Diese Frage stellte sich auch Autobauer Tesla kurz nachdem man offiziell den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptierte und entschied sich nach wenigen Wochen schon den Bitcoin als Zahlungsmittel aus Umweltgründen nicht mehr zu akzeptieren. Mittlerweile hat man aber auch diese Aussage bereits wieder revidiert und will in Zukunft auch wieder Bitcoin akzeptieren, wenn sich die Kryptowährung in die richtige Richtung entwickeln würde. Was genau hinter diesen Aussagen steckt bleibt ein Rätsel, die Kursschwankungen sind allerdings zu großen Teilen auf diese Aussagen zurückzuführen, weil sie auch unmittelbar mit Social Media Posts von Tesla Chef Elon Musk einher gingen.

Unter diesem Aspekt muss man natürlich zugeben das der Bitcoin eine Veränderung braucht. Wichtig ist hier vor allem die CO2 Bilanz der Kryptowährung zu verbessern, die aktuell grausam ist. Auf diesem Gebiet gibt es viele kleine Insellösungen mit nachhaltigen Energien und Biogasanlagen die sich zur Bitcoinproduktion wohl größtenteils eher eigenen als den Strom an die Energiekonzerne zu verkaufen, zumindest nach der Aussage einiger Landwirte, die mit Bitcoin ein nettes Nebengeschäft betreiben für das sie selbst den Strom produzieren. Kein schlechter Ansatz, aber in der Technik muss sich grundlegend etwas ändern um den Bitcoin wieder Umweltfreundlicher zu gestalten. Ob das gelingen wird und mit welchen Techniken und/oder Alternativen findige Unternehmer*innen um die Ecke kommen werden können wir sicherlich in den kommenden Monaten und Jahren bestaunen. Nach Auffassung des Autors könnten auch Quantencomputer irgendwann die Aufgaben derzeitiger Miningfarmen übernehmen und dabei deutlich schneller und besser arbeiten als jeder Miningrechner es heute könnte, aber das ist spekulativere Zukunftsmusik als jede Investition in Kryptowährungen. Der markt ist auf jeden Fall etwas ruhiger geworden, ist aber dennoch profitabel und kann durchaus noch zu spektakulären Sprüngen ansetzen.

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