Was ist eine endoskopische Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung ist für viele Frauen ein großer Schritt. Sei es aus ästhetischen Gründen, zur Verbesserung der Brustform nach Schwangerschaften oder um angeborene Asymmetrien auszugleichen. Während früher vor allem der klassische Unterbrustschnitt die Standardmethode war, hat sich in den letzten Jahren eine moderne Technik durchgesetzt: die endoskopisch-axilläre Brustvergrößerung.

Sie wird oft auch als „narbenfreie Brustvergrößerung bezeichnet, da sie ohne sichtbare Schnittführung an der Brust selbst auskommt. Doch was macht diese Methode so besonders? Und warum entscheiden sich immer mehr Patientinnen dafür?

Frau vergleicht Brustimplantate mit den Händen

Der entscheidende Unterschied: Zugang über die Achselhöhle

Das Besondere an der endoskopischen Brustvergrößerung ist der Zugang für die Operation. Statt eines Schnittes in der Unterbrustfalte oder am Brustwarzenhof erfolgt der Eingriff über die Achselhöhle.

  • Der Chirurg setzt einen kleinen Schnitt in die natürliche Falte der Achsel, sodass keine sichtbare Narbe an der Brust entsteht
  • Über diesen Zugang wird mithilfe einer hochauflösenden endoskopischen Kamera präzise gearbeitet.
  • Das Implantat wird in der Regel unter dem Brustmuskel platziert, sodass das Ergebnis sehr natürlich aussieht.

Was sind die Vorteile der endoskopischen Brustvergrößerung?

Die Methode bietet gleich mehrere Vorteile, die Patientinnen überzeugen:

Ästhetisches Aussehen

  • Keine sichtbaren Narben an der Brust: Der Schnitt liegt gut versteckt in der Achselhöhle.
  • Natürliches Ergebnis: Die Implantate können besonders präzise positioniert werden.

Medizinische Sicherheit und Erfahrung

Ein wesentlicher Vorteil der endoskopischen Brustvergrößerung in München liegt in ihrer hohen medizinischen Sicherheit. Dank der exakten Sicht durch die endoskopische Kamera können Blutgefäße und umliegendes Gewebe geschont und mögliche Blutungen und Gefäßverletzungen rechtzeitig behandelt werden. Dadurch verläuft der Eingriff besonders sicher und behutsam.,

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die langjährige Erfahrung der behandelnden Spezialisten. In München wird diese Technik bereits seit über 25 Jahren erfolgreich durchgeführt.

Ablauf der Operation und Narkose

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und dauert im Durchschnitt 60 bis 75  Minuten. Nach dem Schnitt in der Achselhöhle und der Präparation der Implantattasche wird das Implantat keimfrei mithilfe eines Keller Funnels eingebracht und exakt ausgerichtet. Anschließend erfolgt der Verschluss des Schnittes mit feinen Nähten, die in der Achselhöhle nach 3 bis 6 Monaten kaum mehr sichtbar sind.

Im Anschluss tragen Patientinnen in der Regel für mehrere Wochen einen speziellen Stütz-BH, der die Heilung unterstützt und das Ergebnis stabilisiert. Bereits nach einigen Tagen sind leichte Alltagsaktivitäten wieder möglich, körperliche Belastung oder Sport sollten jedoch für etwa sechs Wochen vermieden werden.

Für wen eignet sich die Methode besonders?

Die endoskopisch-axilläre Brustvergrößerung eignet sich besonders für Frauen, die sich eine vollständig narbenfreie Brust wünschen und dabei Wert auf ein natürlich wirkendes Ergebnis legen. Zudem ist sie ideal für Frauen, die einen Implantatwechsel planen, ohne dabei sichtbare neue Narben in Kauf nehmen zu müssen.

Implantate: Qualität und Auswahl

Ein entscheidender Baustein für ein ästhetisch gelungenes Ergebnis ist die Wahl der richtigen Implantate. Runde Implantate sorgen für ein feminines, volleres Dekolleté, während anatomische, tropfenförmige Modelle einen besonders natürlichen Look ermöglichen, da sie die Form der natürlichen Brust nachahmen. Moderne Premium-Implantate bestehen zudem aus einem kohäsiven Gel mit mikrotexturierter Oberfläche, das aufgrund seiner Konsistenz als besonders sicher und auslaufsicher gilt.

Müssen Implantate nach 10–20 Jahren ausgetauscht werden?

Viele Frauen fragen sich, ob Implantate nach einer gewissen Zeit automatisch gewechselt werden müssen. Lange Zeit kursierte die Annahme, dass spätestens nach 10 oder 20 Jahren ein Austausch notwendig sei. Heute weiß man: Das stimmt so nicht mehr. Moderne Implantate sind langlebig, stabil und können, sofern keine Komplikationen auftreten, über Jahrzehnte im Körper verbleiben. Ein routinemäßiger Austausch ist daher nicht erforderlich, regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind jedoch empfohlen. Nur wenn Beschwerden auftreten oder sich die persönliche Vorstellung verändert, kann ein Wechsel sinnvoll sein.

Ist Stillen nach der Brustvergrößerung möglich?

Gerade junge Frauen, die ihre Familienplanung noch vor sich haben, machen sich Gedanken darüber, ob eine Brustvergrößerung ihre Stillfähigkeit beeinflusst. Die beruhigende Antwort lautet: In den meisten Fällen bleibt das Stillen problemlos möglich. Da die Implantate bei der endoskopischen Methode über die Achsel und präferiert unter dem Brustmuskel eingesetzt werden, wird das empfindliche Drüsengewebe geschont und nicht beschädigt. Somit besteht in der Regel kein Grund zur Sorge, dass das Stillen nach einer Schwangerschaft eingeschränkt sein könnte.

Kann ein Implantatwechsel auch narbenfrei erfolgen?

Auch die Frage nach einem späteren Implantatwechsel taucht häufig auf. Viele Patientinnen befürchten, dass dabei neue, sichtbare Narben entstehen könnten. Doch ein großer Vorteil der endoskopisch-axillären Methode ist, dass selbst ein Austausch der Implantate über die Achsel erfolgen kann. Damit bleibt die Brust auch bei einer erneuten Operation frei von sichtbaren Narben. Das gibt Frauen die Sicherheit, dass die ästhetischen Vorteile der Methode nicht nur beim Ersteingriff, sondern auch langfristig erhalten bleiben.

Risiken und warum Erfahrung zählt

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung nicht völlig frei von Risiken. Möglich sind beispielsweise Infektionen, Blutungen, Kapselfibrosen oder eine Verschiebung der Implantate. Die endoskopische Methode mit modernen Premium-Implantaten sowie die Verwendung eines Keller Funnels zur Implantatzufuhr senken jedoch viele dieser Risiken. Durch den exakten Blick ins Operationsfeld aufgrund der modernen Kamera können Blutgefäße und Nerven gezielt geschont und die Implantate präzise platziert werden

Warum eine endoskopische Brustvergrößerung?

Die Besonderheit der endoskopischen Brustvergrößerung liegt im für die Brust narbenfreien Zugang über die Achselhöhle, der Kombination aus High-Tech-Methoden, Premium-Implantaten und der langjährigen Erfahrung spezialisierter Chirurgen. Für viele Patientinnen ist das die optimale Wahl auf dem Weg zur Wunschbrust.

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