Die Donau
Die Donau – Ein alter Handelsweg durch Europa
Die Donau ist mit einer Gesamtlänge von 2.857 Kilometern der zweitlängste Fluss Europas und der viertlängste Fluss in Deutschland. Bereits vor den Römern hat sich entlang der Donau ein Handelsweg entwickelt, der bis heute die anliegenden Völker wirtschaftlich und kulturell verbindet.

der Verlauf der Donau
Der Name 'Donau' wird erstmals ab dem Zusammenfluss der Brigach und der größeren Breg verwendet, die beide im Mittleren Schwarzwald (Baden-WürttembergDas drittgrößte Bundesland im Südwesten besticht durch wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft. Stuttgart ist die Landeshauptstadt und Zentrum der Automobilindustrie. Geografisch prägen der Schwarzwald und der Bodensee die Region. Baden-Württemberg gilt als Genießerland mit hoher Lebensqualität. Zudem ist es für seine zahlreichen "Hidden Champions" im Mittelstand weltweit bekannt.) entspringen. Auf dem Weg zu ihrer Mündung im Schwarzen Meer durchfließt die Donau zehn europäische Länder.
An der Donau liegen mit Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad vier Hauptstädte von europäischen Staaten. Weitere nennenswerte StädteStädte in Deutschland sind rechtlich eigenständige Gemeinden mit Stadtrecht, die als wirtschaftliche und kulturelle Zentren fungieren. Sie reichen von historischen Kleinstädten bis zu Millionenmetropolen wie Berlin. Charakteristisch sind eine dichte Bebauung, zentrale Marktplätze und eine ausgeprägte Infrastruktur. Als "kreisfreie Städte" übernehmen sie zudem oft Aufgaben der Kreisverwaltung selbstständig. sind
* Regensburg (Donaubrücke von 1135 ist die älteste Brücke Deutschlands)
* Passau (Hier münden Inn und Ilz in die Donau und lassen den Strom für eine kurze Länge dreifarbig werden)
* Linz (Europäische Kulturhauptstadt 2009)
* Visegrád (ehemalige ungarische Königsstadt und Namensgeber der Visegrád-Staaten)
Ein Teil der Städte an der Donau sind römische Gründungen. Für viele Jahre bildete die Donau mit dem Donaulimes eine Grenze zwischen dem Römischen Reich und seinen Nachbarn.
Die Nebenflüsse der Donau
Die wasserreichsten Nebenflüsse der Donau sind der Inn, die Drau, die Save und die Theiß. Bezogen auf die Flusslänge sind noch die FlüsseEin Fluss ist ein natürliches, fließendes Gewässer auf dem Festland, das meist in ein Meer, einen See oder einen anderen Fluss mündet. Er speist sich aus Quellen, Niederschlägen oder Schmelzwasser. Im Gegensatz zum Bach weist ein Fluss eine größere Wasserführung und Breite auf, was ihn ökologisch und wirtschaftlich bedeutsam macht. Pruth, Sereth und Olt erwähnenswert, die alle eine Länge von > 500 km aufweisen und in den Unterlauf der Donau münden.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Donau
Für die Großschifffahrt ist die Donau ab Kelheim (BayernBayern ist das flächengrößte deutsche Bundesland mit der Landeshauptstadt München. Der Freistaat überzeugt durch eine enorme Wirtschaftskraft in Technik und Automobilbau. Geografisch prägen die Alpen und die Donau das Bild. Kulturell ist Bayern für Traditionen wie das Oktoberfest weltbekannt. Mit der Zugspitze liegt der höchste Berg Deutschlands in den bayerischen Alpen.) befahrbar. Über den Main-Donau-Kanal ist die Donau zusätzlich mit dem RheinDer Rhein ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas und ca: 1233 km lang. Er entspringt in den Schweizer Alpen, durchfließt den Bodensee und mündet bei Rotterdam in die Nordsee. Als wichtigste Wasserstraße des Kontinents verbindet er große Industriezentren. Er prägt Landschaften wie das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und ist ökologisch sowie wirtschaftlich von zentraler Bedeutung. verbunden. Somit bildet die Donau auch eine Großschifffahrtsstraße zwischen der Nordsee und dem Schwarzem Meer.
Eine große Bedeutung nimmt die Donau auch als Energieträger ein. In Staaten wie DeutschlandDeutschland liegt im Herzen Europas und ist mit über 84 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der EU. Die Hauptstadt Berlin ist ein Zentrum für Kultur und Politik. Als führende Industrienation ist Deutschland weltweit für Automobilbau und Maschinenbau bekannt. Geografisch reicht es von der Nord- und Ostsee bis zu den Alpen., ÖsterreichDer südöstliche Nachbar Österreich ist geprägt durch die majestätischen Alpen, die über 60 Prozent der Staatsfläche einnehmen. Die Hauptstadt Wien ist weltberühmt für ihre Kaffeehauskultur und Musikgeschichte. Österreich ist ein bedeutendes Tourismusziel für Skifahrer und Wanderer. Wirtschaftlich ist das Land eng mit Deutschland verflochten und setzt stark auf ökologische Landwirtschaft., Slowakei, Serbien und Rumänien liefern Donaukraftwerke einen nennenswerten Beitrag zur Energieerzeugung aus Wasserkraft. Das leistungsstärkste Laufkraftwerk an der Donau liegt am Eisernen Tor an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien.
Zur besseren Abstimmung der Interessen der anliegenen Donaustaaten etablierte sich 1856 die Europäische Donaukommission. 1948 wurde diese durch die Donaukommission mit Sitz in Budapest abgelöst.
Die Donau als Lebensraum
Die Donau durchzieht eine Vielzahl von unterschiedlichen Landschaften und Klimazonen. Der Fluss dient damit nicht nur Menschen als Verbindungsweg. So stellt die Donau eine der bedeutendsten Vogelzugstraßen in Europa dar. Weiters wird sie von zahlreichen Fischarten auf der Wanderung zu deren Laichplätzen durchschwommen. Zum Schutz der Pflanzen und Tiere wurden entlang der Donau mehrer nationale und internationale Naturschutzgebiete eingerichtet.
Die Touristische Bedeutung der Donau
Der Verlauf der Donau kann auf verschiedene Art und Weise erlebt werden. Besonders beliebt sind Flusskreuzfahrten mit Halt in den sehenswertesten Städten. Dabei werden Kulturlandschaften wie zum Beispiel die Weltkulturerberegion Wachau in Österreich durchquert.
Von den Ursprüngen bis zur Mündung lädt ein Donauradweg ein, dem Lauf des Stroms sportlich zu folgen. Mit dem Donausteig lassen sich Teile der Donau auch erwandern.
Die historische und wirtschaftliche Bedeutung des Donaustroms wird mit der touristischen Themenstraße 'Straße der Kaiser und Könige' beworben.
Fazit
Die Donau bildet nach wie vor einen bedeuteten Handelsweg quer durch Europa. Ergänzend zur Bedeutung als Transportweg wurde sie in den letzten Jahrzehnten auch als Tourismusziel ständig beliebter und trat als Naturraum für Pflanzen und Tiere stärker ins Bewußtsein der Europäer.



