Berge von Deutschland

Die 15 höchsten Berge von Deutschland

Die Bundesländer von Deutschland haben viele bemerkenswerte Landschaftsformen, darunter Berge, Tiefland, Wälder, Flüsse, Seen und Inseln. Das Gelände beginnt im Norden auf Meereshöhe und steigt allmählich an, bis es im Süden zu Bergen wird. Hier ist eine Übersicht der 15 höchsten Bergen von Deutschland.

Was sind die 15 höchsten Berge in Deutschland?

1. Zugspitze

Die Zugspitze hat eine Höhe von 2.962 Metern und ist der höchste Gipfel in Deutschland. Die Zugspitze gehört zu den Nördlichen Kalkalpen und befindet sich in der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Anfangs bestand der Berg aus drei Gipfeln, von denen nur einer, der östliche Gipfel, in seiner ursprünglichen Form geblieben ist. Dieser Gipfel liegt ausschließlich auf deutschem Gebiet. Drei Seilbahnen fahren auf die Zugspitze. Die erste, die Tiroler Zugspitzbahn, wurde 1926 gebaut und endet unterhalb des Gipfels auf 2.805 m, der sogenannten Kammstation. Eine Zahnradbahn, die Bayerische Zugspitzbahn, verläuft innerhalb der Nordflanke des Berges und endet auf dem Zugspitzplatt, von wo eine zweite Seilbahn die Passagiere nach oben bringt. Die Zahnradbahn und die Eibsee-Seilbahn, die dritte Seilbahn, befördern jährlich durchschnittlich 500.000 Menschen zum Gipfel. Im Winter decken neun Skilifte das Skigebiet am Zugspitzplatt ab. Die 1900 eröffnete Wetterstation und die Forschungsstation im Schneefernerhaus werden hauptsächlich zur Klimaforschung genutzt.

2. Schneefernerkopf

Der Schneefernerkopf ist mit 2.874 Metern der zweithöchste Berg Deutschlands. Er befindet sich im Zugspitzmassiv in den bayerischen Alpen. Der Schneefernerkopf liegt am westlichen Ende der Wettersteinkette zwischen dem deutschen Bundesland Bayern und dem österreichischen Bundesland Tirol. Er gilt als eigenständiger Berg und nicht als Nebengipfel der Zugspitze, obwohl er sich in seiner unmittelbaren Nähe befindet. Obwohl der Schneefernerkopf nach der Zugspitze als ,,zweithöchster Berg Deutschlands” gilt, hängt dies stark von der Definition des Begriffs Berg ab. Aufgrund seiner Nähe zur Zugspitze ist fraglich, ob es sich um einen eigenständigen Berg oder lediglich um einen Untergipfel der Zugspitze handelt. Wird es nicht als selbständiger Gipfel gewertet, geht der Anspruch auf den zweithöchsten Berg Deutschlands auf den Hochwanner, der vom Reinental, Gatterl und Feldernjöchl vom Zugspitzmassiv deutlich abgegrenzt ist.

3. Wetterspitze

Die Holzgauer Wetterspitze ist der höchste Gipfel der Wetterspitzegruppe der Lechtaler Alpen und einer der höchsten Berge der Lechtaler Alpen. Er ist 2.750 Meter hoch und besteht hauptsächlich aus Kalkstein. Er ist bei Bergsteigern beliebt, die die internationalen Kletter- und Bergsteigerverband (UIAA) Klasse I und II, Klasse 3 und 4, bewältigen können. Ein möglicher Ausgangspunkt für die Besteigung der Wetterspitzen ist das Restaurant SonnAlpin (2.600 m) auf der Zugspitzkante, der Endstation der Bayerischen Zugspitzbahn.

4. Hochwanner

Der Hochwanner ist mit 2.744 Metern der höchste Gipfel des Wettersteins. Von diesem Berg aus hat man einen herrlichen Ausblick auf mehrere Täler und Berge, wie das Reintal, das Leutaschtal in Österreich, das Gais-Tal, die Zugspitze und das Karwendelgebirge. Dieser Berg hat eine der höchsten Felswände in den gesamten nördlichen Kalkalpen und fällt um rund 1.500 Meter ab. Die Erstbesteigung des Hochwanners erfolgte 1870 durch Hermann von Barth. Der einfachste Weg zum Gipfel ist von Süden aus die Rotmoosalm oder von Gatterl. Unwegsam oder nur an einem schwachen Pfad erkennbar, geht es zunächst steil über Graswiesen, später über einen kurzen Felssturz und dann überwiegend über steile, mühsame Geröllhalden zum Gipfel. Der Hochwanner wurde 1870 erstmals von Hermann von Barth bestiegen.

5. Mittlere Höllentalspitze

Die Höllentalspitzen sind drei Gipfel im Wettersteingebirge in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen in Süddeutschland. Sie erheben sich vom Bergrücken des Blasenkamms, der östlich von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, verläuft, und trennen das Hölletal im Norden vom Reintal nach Süden. Der Gipfel der Zugspitze ist die Innere Höllentalspitze, 2.741 Meter hoch; danach folgt der Hauptgipfel Mittlere Höllentalspitze, 2.743 Meter hoch; und die äußere Höllentalspitze auf 2.720 Metern.

6. Watzmann-Mittelspitze

Der Watzmann ist ein Berg in den bayerischen Alpen südlich des Dorfes Berchtesgaden. Er besteht aus drei Hauptgipfeln auf einer N-S-Achse entlang eines Bergrückens in der westlichen Hochhälfte: Hocheck (2.651 m), Mittelspitze (2.713 m) und Südspitze (2.712 m). Der Watzmann-Gletscher liegt unterhalb der berühmten Ostwand des Watzmanns im Watzmann-Kreis. Der Watzmann-Gletscher liegt unterhalb der berühmten Ostwand des Watzmanns im Watzmann-Kreis und ist umgeben vom Watzmanngrat-Arête, den Watzmannkindern und dem Kleinen Watzmann. Die Größe des Gletschers verringerte sich von etwa 30 Hektar im Jahr 1820, bis er sich in einige Firnfelder aufspaltete. Oberhalb und westlich des Eisfeldes liegen die Überreste eines Transportbombers der JU 52, der im Oktober 1940 abgestürzt ist.

7. Hochblassen

Der Hochblassen ist ein Berg mit einer Höhe von 2.706 Metern, in Wetterstein in Bayern gelegen. Neben dem Hauptgipfel hat er eine Unterspitze, den sogenannten Signalgipfel, der 2.698 Meter hoch ist. Der Berg besteht aus Wettersteinkalkstein und liegt etwa 4,5 Kilometer östlich von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze. Es ist Teil des Ost-West-Bergrückens des Höllentalgrats. Einen Kilometer nordöstlich, getrennt durch die Grießkarscharte, liegt die Alpspitze.

8. Wetterwandeck

Das Wetterwandeck ist ein 2.698 m hoher Gipfel im Wettersteingebirge an der österreichisch-deutschen Grenze. Es liegt südlich von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, über dem südlichen Schneeferner im Höhenzug, der im Süden an den Zugspitzplatt grenzt. Die erste nachweisbare Besteigung des Wetterwandecks erfolgte 1874 durch Hermann von Barth.

Höchste Berge in Deutschland

9. Leutascher Dreitorspitze

Die Dreitorspitze ist ein großes und sehr markantes, mehrgipfliges Bergmassiv im östlichen Teil des Wettersteingebirges in Süddeutschland. Es ist unterteilt in Partenkirchener Dreitorspitze (deutsch: Partenkirchener Dreitorspitze) auf 2.633 Metern und Leutasch Dreitorspitze auf 2.682 Metern; jeder von denen hat mehrere Spitzen. Der Hauptgipfel des vierthöchsten Bergmassivs Deutschlands ist die Leutasch Dreitorspitze, die auch als Karlspitze bekannt ist. Die leichteste Route zu den Hauptgipfeln kann in den Schwierigkeitsgraden 1 und 2 bestiegen werden.

10. Östliche Plattspitze

Der Plattsitzen ist ein 2.680 Meter hoher Berg im Wettersteingebirge an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Es ist ein sehr markanter Berg und der südliche Begleiter von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, am gegenüberliegenden Ende der Felswand, der Plattumrahmung. Der Berg hat drei Gipfel: den östlichen Gipfel, den Gatterlspitz (2.680 m), den Mittelgipfel (2.674 m) und den Westgipfel (2.676 m).

11. Hinterreintalschrofen

Der Hinterreintalschrofen ist ein 2.669 m hoher Gipfel auf dem Haupt-Ost-West-Kamm des Wettersteingebirges in den Ostalpen. Es ist ein mächtiger und dominanter Berg mit einer hohen Felswand, die im Norden ins Reintal stürzt und von Norden her das Erscheinungsbild des Wettersteins prägt. Trotzdem wird der Berg selten bestiegen. Seine benachbarten Gipfel sind der Hochwanner im Westen und die Hundstallkuppe im Osten.

12. Hochfrottspitze

Die Hochfrottspitze ist ein 2.649 Meter hoher Berg aus Hauptdolomit, in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf in Deutschland und der höchste deutsche Berg in den Allgäuer Alpen. Die Grenze zu Österreich verläuft entlang des Bergrückens. Zusammen mit der Trettachspitze und dem Mädelegabel bildet die Hochfrottspitze das berühmte Dreigestirn auf dem Hauptkamm der Allgäuer Alpen. Der belebte Heilbronner Weg führt südlich und östlich etwa 100-150 Meter unterhalb des Gipfels vorbei. Trotzdem wird der Gipfel nur selten erklommen, weil die Routen dorthin anspruchsvoll sind.

13. Mädelegabel

Der Mädelegabel ist ein 2.645 Meter hoher Berg aus Hauptdolomit in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf. Er ist einer der bekanntesten und meistbestiegenen Gipfel der deutschen Alpen. Innerhalb der Allgäuer Alpen ist er der vierthöchste Gipfel mit bis zu 400 Meter hohen Felswänden. Zusammen mit der Trettachspitze und der Hochfrottspitze bildet er das berühmte Dreigestirn der Gipfel am Allgäuer Hauptkamm. Der Name kommt von Mähder – einer gemähten Alm in der Nähe – und stammt vom Aussehen des Triumvirats im Norden, das an eine Gabel erinnert. Ursprünglich war der Mädelegabel der Name für alle drei Gipfel des Triumvirats; erst später unterschieden sie sich namentlich voneinander.

14. Alpspitze

Die Alpspitze ist ein Berg, 2.628 m, in Bayern, Deutschland. Sein pyramidenförmiger Gipfel ist das Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen und gehört zu den bekanntesten und schönsten Bergen der Nördlichen Kalkalpen. Es besteht überwiegend aus Wettersteinkalk aus der Oberen Trias. Mehrere Klettersteige führen die Alpspitze hinauf. Der kürzeste Aufstieg beginnt bei der Talstation des Osterfelderkopfes mit der Alpspitzbahn ab Garmisch-Partenkirchen.

15. Vollkarspitze

Die Vollkarspitze ist ein 2.630 m hoher Berg der Wettersteingruppe in Deutschland, der bis 2001 Doppelspitzen aufwies. Es wird nur von Kletterern überquert, die den Weg entlang des Jubiläumsgrats nehmen. Anfang 2000 brach der Westgipfel ab und mit ihm ein langer Abschnitt der Sicherheitsausrüstung auf dem Jubiläumsgrat. Die neue Route ist das Herzstück des Klettersteigs im Jubiläumsgrat.

 

Quelle: Pixabay.com
Quelle: Pixabay.com

5/5 (2)