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Die 15 größten Seen Deutschlands

Deutschlands Landschaft ist geprägt von zahlreichen Seen und damit verbunden einer herrlichen Landschaft. Die größten sind meist auch gleichzeitig, die am häufigsten in der Bevölkerung genannt werden. Doch wer kann tatsächlich die 15 größten Seen Deutschlands nennen? In diesem Beitrag erfolgt die dazu passende Nachhilfe.

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Platz 1: Müritz oder Bodensee – da ist hier die Frage

Wer sich die Frage nach dem größten See in Deutschland stellt, erhält vermutlich zwei Antworten. Denn sowohl der Bodensee als auch die Müritz erheben den Anspruch auf diese Bezeichnung. Dabei geht es gar nicht wirklich um die Größe, denn der Bodensee hat eine Fläche von 536 Quadratkilometer und ist damit eindeutig das größte Gewässer innerhalb Deutschlands. Die Müritz kann nur 112,6 Quadratkilometer aufweisen, doch sie liegt ausschließlich in Deutschland. Der Bodensee hingegen reicht bekanntlich auch in die Nachbarländer Schweiz und Österreich. Zudem erstreckt er sich über zwei Bundesländer, nämlich Bayern und Baden-Württemberg. Er besteht aus zwei Seen, dem Obersee und dem Untersee. Damit ist und bleibt umstritten, ob er mit dieser Flächenverteilung tatsächlich als größtes Gewässer in Deutschland gelten kann.

Die Müritz punktet mit ihrer Fläche als größter Binnensee in Deutschland und grenzt außerdem an den größten Nationalpark des Landes. Sie hat keinen besonders tiefen Wasserstand, denn an der tiefsten Stelle beträgt dieser 31 Meter- Der Bodensee als Gegensatz ist an seiner tiefsten Stelle immerhin 251 Meter tief. Die Müritz gehört zur Mecklenburgischen Seenplatte, die in der Eiszeit entstand und eigentlich als großer See angelegt war. Heute ist sie die größte Seenlandschaft in Mitteleuropa, die zusammenhängt.

Platz 3: Der herrliche Chiemsee in Bayern

Der Chiemsee liegt im Bundesland Bayern, was ihm auch den Namen “Bayrisches Meer” eingebracht hat. Seine Fläche beträgt knapp 80 Quadratkilometer, wobei die tiefste Stelle bei 73 Meter unter der Seeoberfläche gemessen wurde. Sein Gesamtvolumen an Wasser liegt bei ca. zwei km³. Aufgrund seiner Umgebung zur Chiemgauer Bergwelt gilt der Chiemsee als beliebtes Urlaubsziel und bietet ein herrliches Panorama, wobei vor allem die beiden Inseln – die Herreninsel und die Fraueninsel – als beliebte Ausflugsziele für Einheimische und Gäste zählen.

Platz 4: Der Schweriner See in Mecklenburg-Vorpommern

In der Liste der größten Seen Deutschlands findet sich der Schweriner See aus Mecklenburg Vorpommern auf Platz 4. Den Namen erhielt er von der gleichnamigen Landeshauptstadt Schwerin, wobei er für deren Wahrzeichen, das Schweriner Schloss, bekannt ist. Die Fläche des Sees beläuft sich auf 61,5 Quadratkilometer, wobei diese als europäisches Vogelschutzgebiet ausgezeichnet ist. Zu den Brutvögeln, die am häufigsten zu finden sind, zählen zum Beispiel See- und Fischadler.

Platz 5: Der Starnberger See in Bayern

Der Starnberger See, der Platz fünf in der Hitliste der größten Seen Deutschlands innehat, liegt knapp 25 Kilometer südwestlich der bayrischen Landeshauptstadt München. Bleibt der Bodensee unberücksichtigt, punktet der Starnberger See sowohl mit der tiefsten Stelle bei 127 Meter unter dem Seespiegel als auch mit dem Gesamtvolumen, das bei ca. drei km³. Die Fläche des beliebten Ausflugsziels beträgt 56,3 km².

Platz 6: Der Ammersee in Bayern

Auch der Platz 6 der größten Seen in Deutschland geht ins Bundesland Bayern. Der Ammersee verfügt über eine Fläche von 46 Quadratkilometer. Die Entstehung des Gewässers Basiert auf der Gletscherschmelze der umliegenden Gebirge und fand vor mehr als 14000 Jahren statt. Heute ist der Ammersee vor allem bei Wassersportlern wie Surfern oder Seglern beliebt.

Platz 7: Der Plauer See in Mecklenburg-Vorpommern

Der Plauer See findet sich auf der Rangliste sowohl der größten Seen innerhalb des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern als auch auf der Liste der größten Seen deutschlandweit. Während der bei erstgenannter Listung auf Platz drei liegt, schafft er es in der gesamtdeutschen Abrechnung auf Platz 7. Ähnlich wie die Müritz ist der Plauer See nicht besonders tief, sondern bietet die tiefste Stelle bei 25,5 Metern. Doch die Fläche punktet mit 38,4 Quadratkilometer, was ihm den siebten Platz im Ranking einbringt.

Platz 8: Der Kummerower See in Mecklenburg-Vorpommern

Auch hier, auf Platz 8 , findet sich ein See aus der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Rede ist vom Kummerower See, der ca. 50 Kilometer in nordwestlicher Richtung von Neubrandenburg liegt. Wie die anderen Seen des Bundeslandes geht seine Entstehung auf das Schmelzwasser von Gletschern zurück. Der Kummerower See erreicht eine Tiefe von bis zu 23 Meter und bietet eine Fläche von 32,5 Quadratkilometer.

Platz 9: Das Steinhuder Meer Niedersachsen

Auf Platz 9 findet sich der erste See in diesem Ranking, der nicht in den Bundesländern Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern liegt. Die Rede ist vom Steinhuder Meer, das in Niedersachsen zu finden ist und eine Fläche von 29 Quadratkilometer bietet. Besonders erwähnenswert ist, dass die tiefste Stelle des Steinhuder Meeres nur 2,9 Meter beträgt. Damit ist er der flachste See aller hier genannter.

Platz 10: Der Plöner See in Schleswig-Holstein

Last but not least findet sich ein See aus Schleswig-Holstein auf Platz 10 der größten Seen Deutschlands. Die Rede ist vom Plöner See, der im Naturpark Holsteinische Schweiz liegt. Der Plöner See erreicht eine Wassertiefe von bis zu 56 Meter und bietet eine Gesamtfläche von 28,4 Quadratkilometer.

Platz 11: Der Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern

Dieser See punktet mit einer Fläche von 23,4 Quadratkilometer und der tiefsten Stelle von 71,5 Meter. Der bekannteste Ort in der Umgebung ist Zarrentin am Schalsee, das zu einem beliebten Ausflugsziel wurde. Damit findet sich wieder ein Gewässer aus Mecklenburg-Vorpommern auf der Liste der größten Seen Deutschlands.

Platz 12. Der Selenter See in Schleswig-Holstein

Der am gleichnamigen Ort gelegene Selenter See belegt im Ranking der größten Seen Deutschlands Platz 12, wobei er sowohl mit einer Fläche von knapp mehr als 21 Quadratkilometer und einer tiefsten Stelle von 35,8 Meter auffällt.

Platz 13: Der Kölpinsee in Mecklenburg-Vorpommern

Auch hier findet sich ein Gewässer aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die Rede ist vom Kölpinsee, der mit 20,2 Quadratkilometer Fläche und einer tiefsten Stelle von ca. 30 Metern gelistet wird.

Platz 14: Der Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt

Der ehemalige Osten ist ebenfalls in der Liste mit einem See vertreten. Die Rede ist vom Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt. Dieser weist eine Fläche von 18,4 Quadratkilometer auf und eine tiefste Stelle von knapp 78 Meter.

Bildquelle: pixabay.com

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