Was kostet ein Filmpreis?

Filmpreise sind in der Branche sehr begehrt. Es gibt verschiedene nationale und internationale Preise, von denen der Oscar, der einmal jährlich End Februar in Hollywood in verschiedenen Kategorien überreicht wird, am begehrtesten ist. Wer einmal mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, kann dies in seinen Lebenslauf schreiben und profitiert von dem weltweiten Ruhm. Einige der Preise sind mit einer finanziellen Dotierung verbunden. Diese ist, gemessen an dem Ruhm und an der Ehre, die ein Preisträger erhält, oftmals nicht sehr hoch. Noch geringer sind die Werte der Preise, die überreicht werden. Der Oscar der Academy Awards hat mit 275 EUR einen nur sehr geringen Materialwert. Die Trophäe schimmert zwar golden, aber dabei handelt es sich nur um eine Legierung, was den im Vergleich zur Bedeutung eher kleinen Wert erklärt. Aber auch andere Filmpreise sind in Bezug auf ihr Material nicht besonders wertvoll. Der Freude über den Sieg tut dies hingegen keinen Abbruch.

Was kostet ein Filmpreis?

Welches sind die vier teuersten Preise?

Im Jahresverlauf werden mehrere Filmpreise vergeben. Die Veranstaltungen finden in verschiedenen Ländern statt. Neben dem Oscar ist der französische César und der goldene Bär, der auf der Berlinale vergeben wird, bei Darstellern und Produzenten gleichermaßen beliebt. Aber auch die Filmfestspiele von Cannes und die italienischen Filmspiele erregen in jedem Jahr neues Interesse. Nicht alle Preise, die auf den Festspielen vergeben werden, haben einen so geringen Wert wie der Oscar. Es sind auch wertvollere Trophäen dabei. Die Rangliste der vier teuersten Preise führt die Goldene Palme an, die auf den französischen Filmfestspielen in Cannes verliehen wird.

1. Goldene Palme – Filmfestspiele Cannes – Materialwert 25.000 EUR
2. Goldener Bär – Berlinale Berlin – Materialwert 3.500 EUR
3. César – César Awards Paris – Materialwert 1.500 EUR
4. Golden Globe – Golden Globes Hollywood – Materialwert 735 EUR

Abgesehen von ihrem Materialwert gelten diese Preise als sehr begehrt. Wer einen dieser Preise bekommt, nimmt dies in seiner Biografie auf und wird bei vielen Erwähnungen und Auszeichnungen mit der jeweiligen Preisverleihung in Verbindung gebracht.

Was sind die vier billigsten Preise?

Die Preise, die in ihrem Material am billigsten sind, haben für diejenigen, die mit den Preisen ausgezeichnet werden, dennoch eine sehr große Bedeutung. Der Materialwert ist nicht das Entscheidende, denn die Preise werden so gut wie nie verkauft. Sie finden einen Platz im Haus des Preisträgers. Mitunter werden sie auch einem Museum oder einer Ausstellung übergeben. Somit ist der ideelle Wert deutlich höher, als dies durch den Wert des Materials ausgedrückt werden kann. Die billigsten Preise haben ebenfalls einen hohen Bekanntheitsgrad und sie besitzen eine hohe Wertschätzung.

1. Grand Prix – Warsaw International Film Festival – Materialwert 50 EUR
2. Oscar – Academy Awards Hollywood – Materialwert 275 EUR
3. Grand Prix of the Americas – Festival des Films du Montréal – Materialwert 402 EUR
4. Grand Prix – Tallinn Black Nights Film Festival – Materialwert 500 EUR

In die Kategorie der, vom Materialwert her betrachtet, billigsten Preise gehört auch der Oscar, der den zweiten Platz belegt. Daran ist deutlich zu erkennen, dass der Materialwert im Gegensatz zu dem ideellen Wert gar keine Rolle spielt.

Was für Materialien werden am meisten verwendet?

Optisch sehen auch die Preise mit dem geringsten Materialwert sehr ansprechend aus. Viele der Preise stehen auf einem Sockel, der aus Kunststoff oder Stein gefertigt ist. In diesem Sockel wird der Name des Preisträgers, das Jahr und der Film eingraviert, für den der Preis verliehen wurde. Der Preis selbst ist häufig mit einer goldenen, silberfarbenen oder bronzenen Legierung überzogen. Als Material wird Metall verwendet. Auch die Fertigung ist nicht besonders aufwendig, denn die meisten Preise werden industriell hergestellt. Diese Fertigung vom Band macht die Preise in ihrem Material so günstig.

Bildquelle: pixabay.com

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