Outdoor Camping: Wo ist es erlaubt?

Was vielen Leuten bei einem Camping Ausflug nicht bewusst ist: Man kann nicht überall ohne weiteres campen! Je nach Gebiet und Land gelten rechtliche Bestimmungen die dringend eingehalten werden müssen. Bei einem Verstoß können hohe Bußgelder gefordert werden.

Die Gefahr liegt nämlich im Detail. Stellen Sie sich vor, Sie campieren im Wald, machen ein Lagerfeuer und plötzlich brennt der ganze Wald!

Wikipedia schreibt:

In den meisten Ländern Europas ist Kampieren in der Wildnis (Wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.

Welt.de schreibt darüber wo wildes Campen noch erlaubt ist und hat festgestellt, dass in Estland, Lettland und Litauen, Norwegen und Schweden sowie in Irland und Spanien das freie Aufstellen von Zelten durchaus möglich ist.

Campen ohne Campingplatz nennt man wildes Campen. Man sollte unbedingt ausgehängte Schilder in den Wäldern beachten. Meistens sind sie an Bäumen oder an Schlüsselpunkten positioniert. Wenn dort ein ausdrückliches Verbot fürs Campen zum Ausdruck gebracht hat, sollte man sich zweimal überlegen seine Zelte aufzuschlagen. Übrigens: Popup-Zelte eigenen sich besonders gut zum spontanen Campen.

Planen Sie Ihren Camping Ausflug bis ins letzte Detail und informieren Sie sich vorab über die jeweiligen Gegebenheiten in den Gebieten die Sie besuchen möchten. Es ist außerdem empfehlenswert vorher einen Preisvergleich gängiger Outdoor Produkte zu machen. Wir haben festgestellt, dass es teilw. erhebliche Preisdifferenzen bei Marken wie Mammut, Outwell und Salewa gibt.

Was das Campen in Deutschland betrifft: Hier ist es untersagt wild Zelten zu gehen, egal wo Sie sich aufhalten. Sie können Glück haben und unbemerkt bleiben, doch seien Sie sich der rechtlichen Folgen bewusst. Mit Wohnwägen müssen Sie unbedingt einen Campingplatz aufssuchen. Im Wald gelten die Forst- und Waldgesetze der jeweiligen Länder. Dort ist zunächst genau definiert, was man juristisch überhaupt unter Wald versteht: Jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche, aber auch kahl geschlagene oder verlichtete Flächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Lichtungen und Wiesen, Wildäsungsplätze und Holzlager sowie viele weitere dem Wald dienende Flächen wie Moore, Heiden und Ödflächen.

Wer sich unsicher ist ob prinzpielles Camping an einem bestimmten Ort erlaubt ist sucht in letzter Instanz das Katasteramt auf.

In Gebieten, die einem besonderen Schutz unterliegen, braucht man erst gar nicht um Erlaubnis zu fragen. Hier gelten strengere Regeln. Zelten in Nationalparks, Naturschutzgebieten, geschützten Biotopen, Wildschutz- und Wasserschutzgebieten ist grundsätzlich verboten.

Bildquelle: pixabay.com

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