Werbeartikel und Strategien

Marketingbudget richtig eingeteilt

Ob Start-Up, KMU oder großes Unternehmen, Marketing ist in den meisten Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Budgetplanung. Dabei ist es gar nicht immer so einfach das richtige Budget für Werbung festzulegen und das Geld für genau die Dinge auszugeben, die auch tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen. Ob Werbeartikel, Fernsehspots oder Anzeigenschaltung: Marketing ist ein großes Feld und braucht ein wenig Einarbeitung, Budget und Trial-Error. In diesem Artikel finden Sie einige Tipps, wie Sie sich an das Thema Marketingbudget heranwagen können und was Sie von Anfang an beachten sollten, damit Sie möglichst schnell die effizienteste Strategie für Ihr Unternehmen gefunden haben.

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Werbeartikel, Anzeigen und Co. – Welche Marketingstrategien gibt es?

Bevor Sie sich in die Finanzplanung stürzen, dürfen Sie die ganze Sache zunächst einmal ganz kreativ betrachten. Denn wie oben schon erwähnt: Marketing ist ein großes Feld. Nicht jede Strategie wirkt für jedes Unternehmen, nicht jeder Weg erreicht die richtige Zielgruppe und nicht jede Form von Werbung wird von jedem gemocht. Schauen Sie sich daher zunächst einmal an, welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. In diesem Schritt dürfen Sie noch ganz nach Bauchgefühl entscheiden. Was spricht Sie selbst an? Was wirkt Ihrer Erfahrung nach? Eine emotionale Fernsehwerbung? Kreative Werbeartikel wie Stifte, Becher oder Tragetaschen die Sie  mit Ihrem Logo personalisieren können? Social Media Marketing? Ein E-Mail-Newsletter oder ein Flyer? Geschaltete Anzeigen, online oder offline? Guerilla Marketing Aktionen? Veranstaltungen und Messen? All diese Dinge und noch viel mehr können in den Marketingbereich spielen und Ihre Marke bekannter machen. Nachdem Sie Ihr Bauchgefühl und Ihre eigenen Vorliegen notiert haben, geht es anschließend an die Finanzplanung und das Marketingbudget. Schließlich soll Ihr Bauchgefühl hinterher auch praktisch umsetzbar sein.

Investition statt Ausgaben: Einen ersten Finanzplan für Werbekosten erstellen

Nun geht es ans Eingemachte. Denn Werbung gibt es – meistens – nicht umsonst. Allerdings sollten Sie die Werbeausgaben von vorneherein nicht einfach als Kosten sehen, sondern als Investition betrachten. Und zwar eine Investition, deren Wirksamkeit sich messen lässt. Planen Sie also Werbekosten so ein, dass Sie sie nach einer bestimmten Zeit auf Nutzen und Wirksamkeit kontrollieren und gegebenenfalls anpassen können. Mit so einer Kosten-Nutzen-Analyse sehen Sie sehr schnell, welche Ausgaben sich für gelohnt haben und welche Sie sich bei der nächsten Runde lieber sparen sollten.

Erfolg sichtbar und messbar machen

Der Erfolg oder auch die Wirksamkeit von Werbung kann sich auf ganz verschiedene Weise zeigen: Durch CPM (Clicks per Minute) CPS (Clicks per Second) or CPV (Clicks per View), durch neue Follower in den sozialen Kanälen, durch gesteigerte Einnahmen und Verkaufszahlen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch oft ROI (Return of Investment) – also wie viel oder wie stark die Investition zurückkommt beziehungsweise sich ausgezahlt hat. Diese Werte und ihre Überwachung sind enorm wichtig, um langfristig die richtige Werbestrategie für Ihr Unternehmen zu finden und sollten daher regelmäßig und über einen langen Zeitraum gemessen werden.

Scheitern ist erlaubt – solange Sie daraus lernen

Planen Sie in Ihr Werbebudget auch ein, dass mal etwas nicht so anschlägt, wie Sie es sich erhofft haben. Das ist in Ordnung und ganz normal. Wenn Sie den Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen über einen langen Zeitraum messen, werden Sie Fehlentscheidungen schnell aufdecken und ändern können. Bleiben Sie flexibel und passen Sie Ihr Marketingbudget neuen Zeiten, Marktsituationen und Ihren Learnings aus den Erfolgsmessungen stetig an. Natürlich müssen auch diese Abweichungen und Schwankungen von vorne herein in Ihrer Budgetplanung mit bedacht werden. Hier bietet sich ein Best-Case-Szenario und ein Worst-Case-Szenario an, um von Anfang an auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Wen wollen Sie erreichen? Die Wichtigkeit der Zielgruppe

Wer Erfolg misst, der wird schnell erkennen, was bei wem funktioniert. Und wann. Denn während die eine Zielgruppe besonders viel in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, erreichen Sie eine ganz andere Zielgruppe nach den 20 Uhr Nachrichten, in einer Zeitung oder auf einer Messe. Formulieren Sie zunächst Ihren Wunschkunden und erstellen Sie eine auf ihn (oder sie) zugeschnittene Marketingstrategie. Auch hier lohnt es sich, Erfolge und Misserfolge zu vermerken und Ihre Strategie entsprechend anzupassen.

Startkapital klug investieren: Werbeartikel sind weiterhin sehr beliebt

Gerade für junge Unternehmen oder solche, die weiter wachsen und einen Mere-Exposure-Effekt erzielen möchten, eignen sich Werbeartikel besonders gut. Mehrere Umfragen haben ergeben, dass die Deutschen Werbegeschenke lieben und zwar ganz besonders dann, wenn sie einen praktischen Nutzen haben. Dies gilt zum Beispiel für Kugelschreiber mit Logo, Feuerzeuge oder bedruckte Tragetaschen. Aber auch Werbeartikel wie Kaffeebecher oder T-Shirts sind noch immer gern bei Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern gesehen. Der Extra-Clou bei diesen Werbeartikeln: Nicht nur Ihre Kunden freuen sich, was Ihrer Marke zu einem positiven Image verhilft, Ihre Kunden machen ganz nebenbei auch noch weiterhin Werbung für Sie. Werbeartikel können also zum wahren Marketing-Selbstläufer werden.

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Werbeartikel als Selbstläufer

Wie das, fragen Sie? Ganz einfach: Ein Werbeartikel mit Ihrem Logo, der viel von Ihrem Kunden genutzt wird, bekommt ganz automatisch Aufmerksamkeit von anderen. Nehmen wir das Beispiel Baumwolltasche mit Logo. Sie investieren Druck- und Herstellungskosten und verschenken die Tasche bei einer Marketingaktion. Ihr Kunde freut sich und verbindet von nun an eine positive Assoziation ("Ich habe ein Geschenk erhalten") mit Ihrem Unternehmen. Da die Tragetasche mit Logo ein praktischer Alltagsgegenstand ist, wird Ihr Kunde die Tasche sicherlich auch weiterhin nutzen, zum Beispiel beim wöchentlichen Einkauf. Im Supermarkt sehen nun viele weitere Menschen Ihr Logo. Und was man oft sieht, das bleibt im Gedächtnis. Was im Gedächtnis bleibt, hat eine positive Konnotation, da es uns vertraut ist. Man nennt dies Mere-Exposure-Effekt. Das Ergebnis: Mit einer verhältnismäßig kleinen Investition haben Sie viel Reichweite gewonnen und zudem noch an Ihrem positiven Markenimage gearbeitet. Der Kosten-Nutzen ist in diesem Fall also sehr gut.

Planen sie vierteljährlich UND ganzjährig

Neben Werbeartikeln gibt es natürlich noch eine ganze Reihe anderer Marketingstrategien, die ebenfalls Erfolg versprechen. Von Guerilla Aktionen über Social Media Marketing, Gewinnspiele, Aktionen und Veranstaltungen bis hin zum klassischen E-Mailing, Werbespots oder Anzeigenschaltung. Was letzten Endes zu Ihrer Marke passt und wirklich wirkt, können Sie nur selbst entscheiden und mit der Zeit herausfinden. Beginnen Sie Ihre Marketing Budget-Planung für ein Vierteljahr. Schauen Sie sich Ihr Budget genau an und entscheiden Sie, wie viel Sie investieren können, was Ihre Ziele sind und wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Wo werden Sie gesehen? Und vor allem: Wo werden Sie von den richtigen Kunden gesehen? Anschließend evaluieren Sie die Ergebnisse und passen Ihre Marketingstrategie und das dazugehörige Budget für das nächste Vierteljahr an. Zusätzlich sollten Sie sich jedoch auch einen groben Ganzjahresplan zurechtlegen, der sicherstellt, dass Sie nicht zu Weihnachten oder zum Jahresende plötzlich gänzlich ohne Marketingbudget dastehen. Schließlich ist das Fest der Liebe ein ganz besonders guter Zeitpunkt, um Ihre Werbung zielsicher und treffend zu platzieren.

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