Digitale Transaktionen Welche Trends zeichnen sich derzeit ab?

Angesichts der zunehmenden digitalen Bequemlichkeit gibt es dauerhafte Shopping- und Lifestyle Trends, wenn es um Online Zahlungen geht. E-Commerce beschränkt sich nicht nur auf das Shoppen von Produkten, sondern vielmehr geht es auch um Unterhaltung und Freizeitaktivitäten. Kontaktlose Zahlungen, BNPL-Lösungen und neue Customer Journeys kann man überall im World Wide Web beobachten. Hier sind Unternehmen gefordert, schnell zu reagieren und vor allem die zunehmende Popularität der Smartphones in sämtliche Konzepte miteinzubinden. Schaut man exemplarisch auf den allseits beliebten Gaming Markt, so gibt es einige Bereiche, die sich an die sich schnell ändernden Marktbedingungen besonders gut anpassen. Einer davon ist iGaming, denn hier treffen zwei Trends aufeinander: Mobiles Gaming in Kombination mit digitalen Transaktionen. Die N1 Casino Erfahrungen zeigen, wie wichtig diese beiden Aspekte sind. Neben einer großen Auswahl an unterschiedlichen Spielen aus dem Glücksspielbereich sorgen modernste Verschlüsselungstechnologien für die notwendige Sicherheit beim Spielen. Gespielt wird entweder über eine App, eine Mobile First Browserversion oder eine klassische Browser Variante für PC. Bei digitalen Transaktionen wird gerade bei den seriösen Online Spielhallen auf die höchsten Standards geachtet und so schaffen es die Anbieter viele Kunden für diese Genre zu begeistern. Einen schnellen, komfortablen und sicheren Bezahlvorgang wünschen sich Kunden allerdings nicht nur beim Spielen in virtuellen Spielbanken, sondern am Ende jeder Customer Journey . Die Basis dafür liefern die aktuellen Payment-Technologien.

Digitale Transaktionen Welche Trends zeichnen sich derzeit ab?
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Aktuelle Payment Trends

Die aktuellen Online Payment Trends knüpfen an die Verhaltensweisen an, die die Verbraucher während der Ausnahmesituation der letzten Monate entwickelt haben. Welche Trends das im Detail sind, hat die weltweit führende Plattform für Softwarebewertungen und Softwareauswahl, Capterra, in einer Studie untersucht. Basis für die Erhebung waren 1026 Online-Shopper aus Deutschland. Die fünf wichtigsten Erkenntnisse der IT- und Technologie-Firma im Rahmen der E-Commerce Trends und Online-Payment Trends Studie waren:

  • BNPL (Buy now, pay later) wurde bereits von 40 Prozent der deutschen Online-Shopper genutzt.
  • One-Click-Zahlungen in Online-Shops empfinden 31 Prozent der Studienteilnehmer als ziemlich oder sehr wichtig.
  • Die richtige Zahlungsmethode anzubieten ist für Online-Shop-Betreiber essenziell, denn für 37 Prozent der Kundschaft ist es ein Grund nicht zu kaufen, wird der gewünschte Dienstleister nicht angeboten.
  • Safety first: 81 Prozent der Online-Shopper sind besorgt darüber, dass persönliche Daten, während dem online Einkauf Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt sind.

Trend 1: BNPL – buy now, pay later

Eine Bezahlmethode, die in stationären Unternehmen schon lange etabliert ist, wird jetzt gerade im Internet groß. Ratenzahlungspläne für größere Anschaffungen, die Unternehmen wie Möbel- und Elektronikhändler den Kunden schon lange anbieten, findet man jetzt auch vermehrt in Online Shops. Das Bezahlen von Einkäufen mit BNPL ist laut der Capterra Studie einer der am schnellsten wachsenden Online-Payment Trends. Diese beliebte Kurzzeitfinanzierung macht es für Kunden möglich, Käufe zu tätigen und erst zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen. Häufig findet man diese Zahlungsmöglichkeit bei den Anbietern Klarna und Affirm. Bei teilnehmenden Händlern kann man die beliebte Zahlungsoption auswählen. Meist werden bis zum Zahlungsziel keine Zinsen fällig. Danach gibt es Zinsen und auch Gebühren für die verspätete Zahlung. Vor allem Shops, die eine junge Zielgruppe ansprechen möchten, sollten diese Zahlungsmöglichkeit in Betracht ziehen.

Trend 2: Das Smartphone als Zahlungsmittel

Unser Smartphone ist mittlerweile ein Alleskönner. Mit den richtigen Apps und Anbietern ist es sogar möglich, das Geld und die Finanzen im Auge zu behalten. Auch hier ist es vor allem die Generation Z, die regelmäßig an der Kasse zum Smartphone greift. Dieses Verhalten kann auch im Internet beobachtet werden. Das Handy ist nicht nur Zahlungsmittel, sondern erkennt Vorlieben, Waren, Angebote oder andere Shopping- und Freizeitmuster. Zudem sorgt das Smartphone für Sicherheit beim Check Out, sowohl im E-Commerce als auch am POS. Kundendaten sind bereits hinterlegt und so kann man mit wenigen Klicks bezahlen. Daher ist zu erwarten, dass dieser Trend mit neueren Tools und Angeboten auch eine größere Zielgruppe ansprechen wird.

Trend 3: Wallets – digitale Geldbörsen

Digitale Geldbörsen wie Apple Pay oder Click-to-Pay sind ein Komfort, den viele – vor allem jüngere Konsumenten – als Zahlungsmethode nutzen. War das Vertrauen in diese digitalen Wallets noch vor wenigen Jahren eher gering, so erreichen die Umfragen hier mittlerweile sehr hohe Werte, wenn es um die Themen Sicherheit und Transparenz geht. Mitverantwortlich für die Aufklärung der Kunden sind die Händler, die Informationsarbeit leisten und die Kunden über die hohen Sicherheitsstandards der digitalen Geldbörsen in Kenntnis setzen. Biometrische Verfahren und Scheme Tokens tragen dafür Rechnung, dass die persönlichen Daten im Wallet mit sehr hohen Standards geschützt werden. Mit den Scheme Tokens kommt hier bereits die Blockchain Technologie zum Einsatz. Tokens sind als beliebige Zahlen-Buchstabenkombinationen aufgebaut und eine rechnerische Rückwandlung der Daten ist nicht mehr möglich. Grund dafür ist, dass die Zusammensetzung der Tokens auf keinem Algorithmus basiert. Das macht es für Hacker quasi unmöglich, auf die persönlichen Zahlungsinformationen zuzugreifen und diese missbräuchlich zu verwenden.

Trend 4: Omnichannel für ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis

Mit Omnichannel-Einkaufslösungen wie Click & Collect wird das Einkaufen schneller, bequemer und smarter. Man kauft das neue Kleidungsstück online, kann aus den beliebtesten E-Commerce-Zahlarten wählen und holt das online-geshoppte Teil dann bei einem gemütlichen Stadtbummel im Geschäft ab. Omnichannel-Lösungen bieten dem Kunden ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis. E-Commerce, M-Commerce und POS (Point of Sale) greifen ineinander und das freut vor allem die Generation Z. Eine weitere Möglichkeit gibt es mittels NFC-Tags (Near Field Communication). Diese werden direkt im Bekleidungsgeschäft oder im Schaufenster genutzt. Wer sich nicht bei der Kasse anstellen möchte, kann mittels des NFC-Tags genau das gewünschte Kleidungsstück online bestellen, bezahlen und es sich bequem nach Hause liefern lassen. Es reicht, wenn man das Smartphone in die Nähe des NFC Senders bringt und schon wird die Informations- oder Bezahlseite der jeweiligen Auswahl am Smartphone aufgerufen. Der große Vorteil der NFC-Technologie gegenüber von QR-Codes ist, dass man das NFC-Signal nicht überkleben oder überschrieben kann und damit ist es nahezu fälschungssicher.

Bestehende Systeme werden ergänzt und ersetzt

Vor allem für die Generation „Digital Natives" ist eine nahtlose Customer Journey ein wichtiges Kriterium beim Shoppen und im Freizeitverhalten. Trends wie Wallets und Omnichannel-Lösungen werden in den nächsten Jahren die bestehenden Systeme ergänzen oder vielleicht sogar schon ersetzen. Studien belegen, dass die Akzeptanz dieser Trends immer größer wird sie sind bei Kunden nicht nur beliebt, sondern werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Die Grenze zwischen stationären Läden und Online Shops wird zunehmend verschmelzen und beide Seiten sind gefordert, die neuen Innovationen erfolgreich im Sinne der Kunden umzusetzen.

 

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