Die besten Aktivitäten in Hamburg

Hamburger Kunsthalle, Elbphilharmonie und das Theater im Hafen – Hamburg ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich der Kunst und Kultur verschrieben haben. Die Hansestadt kann jedoch noch viel mehr. Gerade in den warmen Monaten des Jahres gibt es unzählige Aktivitäten, die die gemütliche Großstadt in einen bunten „Spielplatz“ für Jung und Alt verwandeln. Dies liegt vor allem an der tollen Lage am Hafen und den drei Flüssen Elbe, Alster und Bille, die den Ort zu einem attraktiven Urlaubs- und Wochenendziel für die ganze Familie machen. Welche Freizeitangebote in der netten 1,9 Millionen-Stadt besonders empfehlenswert sind, haben wir uns einmal angesehen.

SUP Alster

SUP steht für „Stant Up Paddling“, eine Trendsportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Bei der Aktivität steht man auf einem überdimensionalen Surfbrett und bewegt sich mit einem Stechpaddel rudernd fort. Seine Wurzeln hat SUP in Polynesien, wobei die hawaiianischen Inseln die Fortbewegungsmethode zu einer Freizeitaktivität machten. Diese kann man jetzt auch auf der schönen Alster praktizieren. Und dabei muss man gar keine Vorkenntnisse mitbringen. Alles was man braucht, ist ein wenig Balance und gute Laune. Der Hamburger SUP Club bietet Trainingskurse inklusive Equipment für alle Altersgruppen an. Wer auf eine Erlebnistour durch das „Alte Land“ gehen oder besser „paddeln“ will, sollte sich rechtzeitig online anmelden.

die Alster bei Nacht in Hamburg
die Alster bei Nacht

Die Nordwandhalle

Regen ist in Hamburg natürlich keine Seltenheit. Pro Monat muss man sogar mit durchschnittlich 12 Regentagen rechnen. Dabei gibt es in der zweiten Jahreshälfte ein paar mehr nasse Tage als in der ersten. Wer trotz des Wetters aktiv sein will, hat jedoch gute Karten. Wie wäre es zum Beispiel mit Klettern? Für Anfänger und Hobbykletterer mit Strategiegeschick wie Alex Honnold aus dem Film „Free Solo“, gibt es in Hamburg die bekannte Nordwandhalle – diese gehört zu den besten Bouldering- und Kletterhallen Deutschlands. Neben dem völlig freien und abgesicherten Klettern werden hier auch tolle Workshops und Kurse angeboten, in denen auch die nötige Ausrüstung gestellt wird.

Der Tierpark Hagenbeck

Der Tierpark Hagenbeck gehört zu Hamburg wie der Michel und das Fischbrötchen. Hier befinden sich über 1,850 Tiere, die auf allen Kontinenten dieser Erde beheimatet sind. Dabei ist der Tierpark bekannt für seine weitläufigen Gehege und sehr authentisch nachempfundenen Lebensräume. Neben spannenden Landbewohnern, die man als Besucher manchmal sogar füttern darf, kann man hier auch die schönsten und buntesten Meeresbewohner dieser Erde bewundern. Das Tropen-Aquarium mit über 14,300 kleinen und größeren Tierchen, wie etwa die Nilkrokodile, macht es möglich. Da der groß angelegte Tiergarten im Freien ist, sollte man sich für einen Besuch einen schönen Sonnentag aussuchen und gleich morgens mit der Erkundung beginnen.

Die besten Aktivitäten in Hamburg
Elefanten im Tierpark

 

Der Elberadweg

Die Elbe ist ein wirklich beeindruckendes Gewässer, das übrigens zu den wenigen noch verbliebenen naturbelassenen Flüssen in Europa gehört. Ihre Quelle hat der Fluss im Nationalpark Riesengebirge in Tschechien. Von dort aus fließt er durch Mitteleuropa und auch nach Hamburg, um anschließend in der Nordsee zu münden. Wer gerne Fahrrad fährt und Hamburg erkunden möchte, sollte sich den Hamburg-Teil des hübschen Elberadwegs vornehmen. Dieser verläuft über 1,9 Kilometer vom Stadtdeich bis zur Billhorner Brückenstraße. Von Zweiradperle Hamburg bis Hamburg City Cycles – Fahrradverleihe gibt es in Hamburg so einige, sodass man sich hier keine Gedanken machen muss. Und extrem sportliche Entdecker können den Weg natürlich auch gleich bis nach Cuxhaven weiterfahren.

Die Alsterdampfschifffahrt

Tatsächlich hat Hamburg mehr Brücken als die Städte London, Amsterdam und Venedig zusammengefasst. Dies liegt vor allem an der Alster, dem schönen Nebenfluss der Elbe. Wer diesen nicht auf einem Surfboard mit Paddel erkunden will, kann sich einer gemütlichen Dampfschifffahrt anschließen. Dabei gibt es viel zu sehen: Die Flussufer bestechen mit einer besonders hübschen Bebauung – weiße Fassaden und Kupferdächer reihen sich wie in einem Bilderbuch aneinander und sorgen für tolle Fotos. Der Fluss staut sich schließlich im Alstersee an, ein wunderbarer Ort zum Segeln, Entspannen und Träumen. Rund um den See gibt es übrigens nette Cafés, Restaurants und Bootsverleihe.

Der Botanische Garten

Wer noch etwas Energie übrig hat, der macht sich auf den Weg zum Botanischen Garten. Dieser wurde ursprünglich zu reinen Forschungszwecken für die Universität Hamburg gegründet. Heute ist er jedoch ein beliebter Ort für Entspannungssuchende, Pflanzenfreunde und Hobbybiologen. Seit 2012 nennt man das prächtige Stückchen Erde auch Loki-Schmidt-Garten, da sich die bereits verstorbene Autorin Loki Schmidt zu ihren Lebzeiten für den Erhalt des kleinen Paradieses eingesetzte. Auch wenn man nur wenig Zeit hat, lohnt sich ein kurzer Spaziergang. Der Eintritt ist hier nämlich immer kostenlos. Übrigens: Auch die Tropengewächshäuser im Zentrum Hamburgs sind Teil des botanischen Gartens und einen Besuch wert.

Der Inselpark

Noch mehr Outdoor-Spaß treffen Besucher im Wilhelmsburger Inselpark an. Die schöne Grünanlage gibt es seit 2013. Damals wurde sie zur Internationalen Gartenschau angelegt und zieht seitdem Jung und Alt gleichermaßen in ihren Bann. Der Park hat von Erholung bis hin zu Bewegung wirklich alles zu bieten. Neben einem Kletter- und Skatepark gibt es hier auch einen Kanuverleih sowie geführte Kräuter- und Baumspaziergänge. An schönen Sonnentagen bietet der Inselpark tolle Rasenflächen für ausgedehnte Picknicks und Ballspiele. Die Anreise ist dabei auch nicht schwer: Einfach mit der S3 an der Station Wilhelmsburg aussteigen und der Beschilderung folgen.

Tipp: Alle, die nach noch mehr Hamburg-Spaß suchen, sollten sich einfach durch die Rubrik „Freizeit und Sport“ auf der offiziellen Hamburger Webseite klicken.

Bildquelle: pixabay.com: Alster Hamburg
Bildquelle: pixabay.com: Elefanten

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