Fünf Tipps für ein langes und gesundes Leben

Fast jeder Mensch wünscht sich, lange gesund, zufrieden und unbeschwert zu leben. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielen dabei die Gene eine wichtige Rolle – aber auch Dinge, die wir selbst beeinflussen können. Einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss haben Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schlaf. Natürlich bietet selbst der gesündeste Lebensstil keine Garantie dafür, niemals ernsthaft krank zu werden. Dennoch kann dadurch das Risiko dafür deutlich reduziert werden.

eine Frau springt in die Luft
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Tipp 1: Ausgewogen essen

Wer sich heutzutage im Internet über gesunde Ernährung informieren möchte, wird fast schon überhäuft mit einer Vielzahl möglicher Diättrends: Paleo, Vegan, Low-Carb, High-Carb, No-Carb. Eine solche Diät kann für bestimmte Menschen sicherlich sinnvoll sein – dass sie für jedermann geeignet ist, ist jedoch umstritten. Vorsichtig sollte man sein, wenn Verfechter einer Ernährungsweise das, was für sie funktioniert, dogmatisch als einzige Wahrheit anpreisen. Egal, für welche Ernährungsart man sich entscheidet: Gesund ist eine ausgewogene und vielseitige Ernährung. Werden Nährstoffe oder Nährstoffgruppen über einen längeren Zeitraum weggelassen, sollte man immer vorsichtig sein. Als besonders gesund gilt die mediterrane Ernährung. Sie besteht hauptsächlich aus Fisch, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und hochwertigem Olivenöl als Fettquelle. Fleisch und Milchprodukte hingegen werden nur sparsam in der Küche eingesetzt.

Tipp 2: In Bewegung bleiben

Zwei der häufigsten Ursachen für Krankheiten und eine dadurch verkürzte Lebenserwartung sind Übergewicht und Bewegungsmangel. Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig zu bewegen – auch im höheren Lebensalter . Sport im Alter stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Gehirn. So ist insbesondere Ausdauersport eine effektive Möglichkeit, das Demenz-Risiko zu senken . Ideal ist ein Pensum zwischen zweieinhalb und fünf Stunden pro Woche. Wer in jungen Jahren bereits viel Sport getrieben hat und sich fit fühlt, kann natürlich auch mehr trainieren. Egal ob Fahrradfahren, Schwimmen oder Walken – bereits dreißig Minuten pro Tag machen einen großen Unterschied. Und auch Bogensport/ Bogen schießen oder Kampfkunst helfen der Fitness und der Konzentration.

Tipp 3: Mentale Gesundheit stärken

Die hektische Zeit, in der wir leben, führt bei immer mehr Menschen zu stressbedingten körperlichen und auch mentalen Problemen. Eine schwere psychische Erkrankung kann jedoch Studien zufolge das Leben um bis zu 32 Jahre verkürzen. Daher ist es besonders wichtig, so gut wie möglich vorzubeugen und Stress zu reduzieren. Balance ist hier das Stichwort: Nach Phasen, die anstrengend waren, sollten Phasen folgen, in denen man zur Ruhe kommen und sich regulieren kann. Auch im Alltag ist es für die Gesundheit förderlich, wenn es genügend Freiräume gibt, um Hobbys zum Stressabbau und zum Spaß nachzugehen. Besonders Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training und progressive Muskelentspannung können sich positiv auf das seelische Gleichgewicht auswirken.

Tipp 4: Gute Schlafhygiene etablieren

Schlaf ist unbedingt nötig für den Körper, um sich zu regenerieren. Guter Schlaf ist kein Hexenwerk, sondern kann durch verschiedene Dinge gezielt verbessert werden. Wer ausreichend schläft und dabei eine gute Schlafqualität erreicht, trägt so einen großen Teil zu einem gesunden Leben bei.

Tipp #5: Sozial aktiv bleiben

Viele Menschen werden im Alter einsam. Die Familie ist möglicherweise weit weg oder beschäftigt, Freunde und Bekannte haben wenig Zeit oder sind sogar bereits verstorben. Doch Einsamkeit schlägt langfristig auf die Psyche und macht krank. Aus diesem Grund sollte man auch im Alter darauf achten, sozial eingebunden zu sein, und sich regelmäßig mit neuen oder alten Freunden treffen. Neue Bekanntschaften und Freundschaften findet man in jedem Alter. Besonders leicht kommt man durch gemeinsame Hobbys, Interessengruppen oder Ehrenämter in Kontakt.

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