Geld verdienen mit Trading – das müssen Anfänger wissen

Trading entspricht am ehesten dem Traum der Postmoderne, im Internet reich zu werden, der den mit Mühsal verbundenen Traum der Moderne abgelöst hat, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen. Wer ohnehin ein Faible für Aktien und Wirtschaft hat, der kann sich freuen, denn der Handel mit Aktien und anderen Derivaten ist nun bequem vom Smartphone aus möglich. Die Digitalisierung und der Siegeszug des mobilen Internets haben die Einstiegshürden weiter gesenkt.

ein Smartphone mit Aktienkursen auf dem Display

Trading bietet Chancen auf kräftige Gewinne. Einsteiger sollten sich bewusst sein, dass sie in ein Haifischbecken springen und es mit Konkurrenten zu tun bekommen, die viele Jahre Erfahrung auf den Schultern tragen. Eine gute Vorbereitung mit Studium der Fachliteratur, Teilnahme an Einsteigerprogrammen im Internet und die Bewährung in der Praxis mit einem Demokonto ist unabdingbar. Nur so kann der Einstieg gelingen, während der Sprung ins kalte Wasser dem Einsteiger nur Lehrgeld zahlen lässt.

Kann man mit Trading tatsächlich viel Geld verdienen?

Ein Anreiz beim Trading besteht in der (theoretisch) unbegrenzten Erfolgsaussicht, die den Traum auf den hohen Gewinn, der alles verändert, am Leben hält. In der Praxis sind solche spektakulären Erfolge allerdings selten und Einsteiger sollten mit realistischen Erwartungen an die Sache herangehen.

Neben Glück benötigen Trader vertiefende Kenntnisse über das Geschäft an der Börse, ein Verständnis für die vielen Fachbegriffe, eine eigene Strategie und die Bereitschaft zum kontinuierlichen Lernen.

Einen Rundblick für den Einstieg finden Neulinge in dem Blog Trading für Anfänger.

Wie fängt man mit dem Trading an?

Einsteiger benötigen zunächst einen Broker. Danach geht es ans Studium der Fachbegriffe. Trader müssen beispielsweise wissen, was es mit Hebeln, Pipes, Spreads, Stop-Losses, Take-Profits, Margins, CFDs und binären Optionen auf sich hat. Fachliteratur und Internetkurse (Webinars) wurden bereits genannt.

Zudem sollten Trader bedenken, dass beim Trading vieles automatisiert abläuft. Dafür stehen viele Tools zur Verfügung wie Positionsrechner, automatische Gewinnlimits und automatische Verlustlimits, welche die Spielzüge vereinfachen. Das Demokonto erleichtert die Entwicklung einer eigenen Strategie. Sobald sich eine Strategie mit virtuellem Geld bewährt hat, kann diese zum ersten Mal um Echtgeld ausgefochten werden.

Voraussetzungen

Der Einstieg ins schnelle Geschäft an der Börse beginnt mit einem Perspektivwechsel. Man steigt aus der Rolle des interessierten Beobachters und wird selbst zum Akteur, weil jede Veränderung bei Unternehmen und an der Börse ihn nun persönlich angehen. Trader sollten sich die Termine für die Nennung der aktuellen Börsenkurse notieren, um darauf ihre Entscheidungen abzustimmen.

Geld verdienen mit Trading – wichtige Tipps

Beim Trading gehört die Ratio vor Emotionen. Ansonsten verliert man schnell den Boden unter den Füßen. Trader sollten stets einen kühlen Kopf bewahren. Lange Siegesserien sind schön und eine gewisse Bestätigung der eigenen Strategie. Den Bogen überspannen sollte man allerdings nicht, indem man etwa über seine eigene Konzentrationsfähigkeit hinaus immer weiterspielt, denn dann ist die große Enttäuschung am Ende des Tages, der so verheißungsvoll begonnen hatte, sehr wahrscheinlich.

Auch eine lange Niederlagenserie sollte nicht dazu führen, dass man vorzeitig das Handtuch wirft oder sich aus lauter Frust in immer größere Verluste stürzt. Mit einem vernünftigen Risikomanagement, bei dem man nie mehr ausgibt, als man verkraften kann, ist man auf der sicheren Seite und kann langfristig seine Freude am Geschäft mit dem schnellen Geld haben.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Trader sollten mit der Zeit eine Strategie entwickeln, die zu ihrem Stil und zu ihrer Persönlichkeit passt. Im Trading wird dabei je nach Risikoneigung zwischen konservativen, moderaten und aggressiven Spielertypen unterschieden. Wer hingegen ohne Stil spielt, fühlt sich beim Trading oft unsicher und nicht mehr wohl in seiner Haut.

Das Jonglieren mit Daten, Fakten und Kursen erfordert eine hohe Auffassungsgabe und eine intuitive Kombinationsfähigkeit. Die Tagesform hat eine hohe Auswirkung auf Erfolg und Misserfolg. Wer sich unwohl oder überspielt fühlt, produziert mehr Fehler. Trader sollten also nur handeln, wenn sie sich gut fühlen und sie sollten rechtzeitig aufhören können.

Fazit

Trading ist ein schnelles Geschäft, das durch die Digitalisierung im Vergleich zum klassischen Handeln an der Börse noch einmal deutlich an Tempo zugelegt hat. Wer sich davon angesprochen fühlt, kann seine Fähigkeiten kontinuierlich entwickeln. Die Hoffnung von regelmäßigen Verdiensten, die zum Lebensunterhalt ausreichen, lebt. Um auch für schlechte Phasen gewappnet zu sein, hilft ein Risikomanagement dabei, Tiefs zu überstehen, um danach wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden.

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